Christian Simonis

Generalmusikdirektor

Christian Simonis


Chefdirigent und Künstlerischer Leiter

der Bad Reichenhaller Philharmonie ist ab
1. Juli 2015 GMD Christian Simonis.

Christian Simonis wurde 1956 in Wien geboren. Von seinem Dirigenten-Lehrer Prof. Hans Swarowsky (viele der bekanntesten Dirigenten der letzten Jahrzehnte entstammen seiner Schule: Claudio Abbado, Zubin Mehta, Mariss Jansons, Adam und Iván Fischer…) als wienerische Urbegabung bezeichnet, gründete Simonis bereits als 17-jähriger das Wiener Jeunesse Kammerorchester. Dieses leitete er sieben Jahre erfolgreich.

In seiner weiteren Laufbahn als Chefdirigent der
Bad Reichenhaller Philharmonie 1985 – 1990, dem
Göttinger Symphonie Orchester 1990 – 2005 und der
Mitteldeutschen Kammerphilharmonie 2005 – 2013
trug Simonis stets umfassende Verantwortung für die Orchester. Er erarbeitete mit den Orchestern eine, für deren Zukunft entscheidende, neue künstlerische Qualität. Gleichzeitig entstanden substantielle, strukturierte und damit profiliertere Erscheinungsbilder der Orchester, die in der Öffentlichkeit überzeugten.

Christian Simonis ist Träger zahlreicher Preise und Auszeichnungen
– Präsident der Joseph Haydn Gesellschaft Wien (1974 – 1988)
– Mozart-Interpretationspreis des österreichischen Kunstministeriums (1979)
– Goldene Ehrennadel der Stadt Bad Reichenhall (1990)
– Auszeichnung des Dt. Musikverleger-Verbandes für „Das beste Konzertprogramm1995/96“
– Kunstpreis des niedersächsischen Kunstministeriums (1996)
– Ernennung zum Generalmusikdirektor (2000)
– Gründungspräsident der Joseph Lanner Gesellschaft Wien (2004)
– Ehrenprotektorat der Deutschen Johann-Strauß-Gesellschaft (2004)
– Ehrenmitglied des Deutschen Tonkünstlerverbandes (2008)
– Musikpreis Sachsen-Anhalt (2013)

Christian Simonis

Als Gastdirigent arbeitete Simonis mit renommierten Orchestern wie den Bamberger Symphonikern, dem WDR-Rundfunkorchester, den Nürnberger Symphonikern, den Berliner Symphonikern, der NDR Radio-Philharmonie Hannover, dem Bruckner Orchester Linz, dem Mozarteum Orchester Salzburg, dem Bilkent Symphony Orchestra Ankara, dem Königlich Flandrischen Symphonieorchester Antwerpen u.a.
Konzertreisen führten ihn nach Italien, Schweiz, Polen, Litauen, Estland, Tschechien und Japan.
Mit zahlreichen CD-Einspielungen hat sich Simonis einen Namen für die Sparte der heiteren Muse der Märsche, Walzer, Polkas und Tänze gemacht. Es ist ihm ein besonderes Anliegen, durch stilsichere und differenzierte Interpretation eine besonders charmante Ausstrahlung und Wirkung der Werke zu erzielen und die Atmosphäre und das der Musik innewohnende Lebensgefühl erlebbar zu machen.

Musikalisch geprägt wurde Christian Simonis durch seine Zeit bei den Wiener Sängerknaben und durch die Wiener Philharmoniker, die er siebenjährig erstmals hörte. Die Wiener Philharmoniker beeindruckten ihn nicht nur durch ihr Können, sondern durch die Art ihres Musizierens – diese unendliche Durchdringung der individuellen Entfaltung des Einzelnen mit dem Ganzen.
An der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Wien und am Wiener Konservatorium studierte er Schlagwerk, Fagott und Gesang.
Bis heute ist Christian Simonis der Musik und den großen Musikern seiner Heimatstadt Wien eng verbunden.

 

 

 

 

abschluss